sektgebote.

Nach Andreas Schnug · Aus dem Sektbuch

Die 10
Sektgebote.

Wissen im Kopf.
Prickeln im Glas.

Vom ersten Kühlen bis zum letzten Duft: Zehn kleine Handgriffe und bewusste Momente machen aus einem Glas Sekt ein Genusserlebnis.

Temperatur · Glas · Duft · GenussEin Begleiter für Ihr nächstes Glas

Auf einen Blick

01 / Die zehn Gebote

Mehr Freude.
Mit jedem Glas.

Diese zehn Sektgebote begleiten Sie durch das bewusste Genießen. Wählen Sie einen Punkt und erfahren Sie, was dahintersteckt und wie er sich im Alltag umsetzen lässt.

  1. 01Kühle die Flaschen rechtzeitig.
  2. 02Lass den Korken zischen.
  3. 03Gib den Aromen Platz.
  4. 04Halte das Glas am Stiel.
  5. 05Schenke behutsam ein.
  6. 06Nimm den Sekt in Augenschein.
  7. 07Atme vor dem ersten Schluck tief ein.
  8. 08Atme nach dem ersten Schluck durch die Nase aus.
  9. 09Verkoste vom Herben zum Süßen.
  10. 10Verschließe ihn richtig – oder trink ihn lieber aus.

Zum Behalten & Weitergeben

02 / Ihre Druckkarte

Vorschau der cremefarbenen Karte mit allen zehn Sektgeboten

Zehn Gebote.
Eine Karte.

Für die nächste Sektprobe, den gedeckten Tisch oder als kleine Erinnerung: Nehmen Sie die zehn Sektgebote mit. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Karte: A5, eine Seite. Druckbogen: A4 quer mit zwei A5-Karten und Schnittmarken. Beim Drucken „Tatsächliche Größe“ oder 100 % wählen. Die helle Gestaltung spart Druckfarbe.

Vom Wissen zum Genießen

03 / Schritt für Schritt

Kleine Details.
Ein großer Unterschied.

01

Zeit für die richtige Temperatur

Kühle die Flaschen rechtzeitig.

Sechs bis acht Grad sind ein guter Anfang.

Stelle den Sekt einige Stunden vor dem Öffnen in den Kühlschrank. Sechs bis acht Grad sind ein guter Anfang; im Glas gewinnt er rasch etwas Wärme. Kräftige, gereifte Schaumweine entfalten sich oft bei etwas höherer Temperatur. Orientiere dich auch an den Angaben des Erzeugers.

Für die PraxisFür die schnelle Kühlung hilft ein Kübel mit kaltem Wasser und Eis. Das Wasser bringt die Kälte gleichmäßig an die Flasche.

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02

Mit Ruhe öffnen

Lass den Korken zischen.

Ein leises Zischen gehört zum Genuss. Den großen Knall überlassen wir dem Feuerwerk.

Halte die Flasche von Menschen und zerbrechlichen Gegenständen weg. Sichere den Korken von Anfang an mit einer Hand, auch beim Lösen des Drahtkorbs. Halte Korken und Drahtkorb fest und drehe langsam die Flasche. Lass den Druck kontrolliert entweichen.

Für die PraxisEine gut gekühlte Flasche lässt sich ruhiger öffnen. Ein Tuch über dem Korken gibt zusätzlichen Halt.

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03

Ein Glas für den Duft

Gib den Aromen Platz.

Wähle ein tulpenförmiges Glas oder ein passendes Weißweinglas.

Ein tulpenförmiger Kelch gibt dem Sekt Raum und führt die Aromen zur Nase. Auch ein passendes Weißweinglas eignet sich. In einer breiten Schale verfliegt der Duft schneller; ein sehr enges Glas begrenzt den Raum zum Riechen.

Für die PraxisVerwende saubere, geruchsfreie Gläser ohne Spülmittelreste. Fülle nur einen Teil des Kelchs, damit Raum für den Duft bleibt.

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04

Kühle bewahren

Halte das Glas am Stiel.

So bleibt der Kelch frei, und deine Hand erwärmt den Sekt weniger schnell.

Am Stiel hältst du Abstand zum Kelch. Deine Hand gibt dadurch weniger Wärme an den Sekt ab, und Fingerabdrücke stören den Blick auf Farbe und Perlage nicht. Ein lockerer Griff genügt.

Für die PraxisStelle das Glas zwischendurch ab und schenke lieber kleine Mengen nach.

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05

Die Perlen im Glas behalten

Schenke behutsam ein.

Neige das Glas und lass den Sekt langsam an der Innenwand entlanglaufen. So bleibt mehr CO2 im Getränk erhalten.

Neige das Glas leicht und gieße langsam an der Innenwand entlang. Das begrenzt das Aufschäumen. Stelle das Glas zum Schluss wieder aufrecht und lass genügend Platz zum Riechen.

Für die PraxisSchenke in Ruhe nach. Ein randvolles Glas macht das bewusste Probieren unnötig schwierig.

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06

Erst schauen, dann probieren

Nimm den Sekt in Augenschein.

Beobachte die Perlage: wie die Bläschen aufsteigen und im Glas tanzen.

Betrachte Farbe, Klarheit und aufsteigende Bläschen. Ein heller Hintergrund hilft dabei. Die Perlage gehört zum Erlebnis, verrät allein jedoch nicht die Qualität: Auch Temperatur, Glasform und kleine Unebenheiten im Glas beeinflussen sie.

Für die PraxisBeobachte einen Moment, wie sich das Glas nach dem Einschenken verändert. Entscheidend bleibt das Zusammenspiel von Duft und Geschmack.

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07

Der erste Eindruck kommt durch die Nase

Atme vor dem ersten Schluck tief ein.

Rieche am Glas und nimm dir einen Moment für den Duft, bevor du probierst.

Führe das Glas zur Nase und rieche in Ruhe, ohne kräftig zu schwenken. Denke an vertraute Düfte: etwa Apfel, Zitrusfrüchte, Blüten oder frisches Gebäck. Es geht um deine Wahrnehmung, nicht um möglichst viele Fachbegriffe.

Für die PraxisRieche nach einer kurzen Pause noch einmal. Mit etwas Wärme treten oft weitere Eindrücke hinzu.

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08

Dem Nachklang nachspüren

Atme nach dem ersten Schluck durch die Nase aus.

Lass den Mund dabei geschlossen und achte darauf, welche Aromen bleiben.

Nimm einen kleinen Schluck. Atme nach dem Schlucken mit geschlossenem Mund sanft durch die Nase aus. So nimmst du auch Aromen wahr, die aus dem Mundraum zur Nase gelangen. Achte darauf, welcher Eindruck bleibt und wie er sich verändert.

Für die PraxisNotiere ein oder zwei Wörter für deinen Eindruck. Deine eigenen Beschreibungen sind der beste Ausgangspunkt für einen Vergleich.

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09

Eine sinnvolle Reihenfolge wählen

Verkoste vom Herben zum Süßen.

So kommt der Geschmack des herben Sekts gut zur Geltung.

Beginne bei einer kleinen Probe mit den herberen Sekten und gehe dann zu süßeren über. Nach einem süßen Sekt wirkt ein herber häufig besonders streng. Für einen Vergleich helfen ähnliche Trinktemperaturen und kleine Probiermengen.

Für die PraxisStelle Wasser und etwas neutrales Brot bereit. Pausen geben deinem Gaumen Zeit für den nächsten Eindruck.

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10

Frische für den nächsten Genussmoment

Verschließe ihn richtig – oder trink ihn lieber aus.

Setze nach jedem Einschenken den Schaumweinverschluss wieder auf. Bleibt etwas übrig, kommt die verschlossene Flasche in den Kühlschrank. Der Silberlöffel hat Feierabend.

Setze einen geeigneten Schaumweinverschluss nach jedem Einschenken wieder auf und stelle die Flasche kühl. Der Verschluss muss sicher auf einer Flasche unter Druck sitzen. Ein Silberlöffel ersetzt ihn nicht. Mit der Zeit lassen Kohlensäure und Frische nach.

Für die PraxisBewahre Reste lieber gut verschlossen auf, als die Flasche nur deshalb zu leeren. Genuss braucht kein Pflichtprogramm.

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Die Geschichte hinter den Perlen

04 / Das Sektbuch

Vom Champagner zum Sekt – Buchcover von Andreas Schnug

Andreas Schnug

Vom Champagner
zum Sekt.

200 Jahre Sekt in Deutschland.
Wie das Prickeln ins Land kam.

Die zehn Sektgebote sind Teil einer größeren Geschichte. In dreizehn Kapiteln führt Andreas Schnug von der Champagne nach Esslingen, erzählt vom Kellerhandwerk und teilt seine Freude am bewussten Genießen.

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Der Druckauftrag ist erteilt. Der Verkaufsstart folgt. Sobald das Buch im BoD-Buchshop erhältlich ist, finden Sie hier den direkten Bestelllink.

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Der Link führt zur Shop-Startseite. Der direkte Buchlink folgt zum Verkaufsstart. ISBN 978-3-6967-4595-0.

Wissen im Kopf.
Prickeln im Glas.

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